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Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin

Psychische Störungen sind je nach Art und Ausprägung oft nur schwer oder gar nicht zu erkennen. Sämtliche Krankheitsbilder gehen mit Störungen des Erlebens und Verhaltens einher. Zum Teil können diese Störungen mit körperlichen Symptomen verbunden sein. Eine genaue Diagnostik ist unbedingt erforderlich und bedarf eines kompetenten und erfahrenen Arztes bzw. Therapeuten.

Auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie kann das Philippusstift in Essen-Borbeck zurückblicken: Hier wurde im Jahr 1925 eine der ersten psychiatrischen Klinken in einem Allgemeinkrankenhaus in Deutschland gegründet. Im Jahre 2004 wurde die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen.

Heute erfüllt die Klinik einen Versorgungsauftrag für den Essener Norden mit über 200.000 Einwohnern. Sie gliedert sich in einen stationären Bereich mit 125 Betten auf 6 Stationen, einen teilstationären Bereich (Tagesklinik) mit 25 Behandlungsplätzen und einen ambulanten Bereich (Institutsambulanz). Außerdem ist der Klinik ein sozialpsychiatrisches Zentrum angeschlossen.

Für das Erkennen und Behandeln psychischer Störungen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Patienten, Angehörigen und therapeutischem Personal erforderlich.
Der Behandlungserfolg hängt wesentlich davon ab.

Interdisziplinäre und interinstitutionelle Zusammenarbeit

Psychische Erkrankungen äußern sich unterschiedlich und machen sich in den verschiedensten Lebensbereichen bemerkbar. An ihrer Behandlung sind daher verschiedene Berufsgruppen beteiligt. Zum Behandlungsteam gehören Ärzte (Psychiater und Psychotherapeuten), Psychologen, Pflegekräfte, Beschäftigungstherapeuten, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten und Musiktherapeuten.

In der Behandlung gilt es, viele Kräfte zu bündeln. Erforderlich ist gegebenenfalls auch eine direkte Zusammenarbeit mit Betreuern, Gerichten, niedergelassenen Ärzten und Psychologen, anderen Kliniken, Krankenkassen, dem Versorgungsamt, Rentenversicherungen, dem Gesundheitsamt, Selbsthilfegruppen, Heimen, dem Sozialpsychiatrischen Zentrum, Einrichtungen für betreutes Wohnen sowie dem Berufsintegrationsfachdienst.

Krankheitsbilder

Die Krankheitsbilder sind:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Anpassungsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Somatisierungsstörungen
  • Hypochondrische Störungen
  • Somatoforme autonome Funktionsstörungen (Beschwerden ohne organische Ursache)
  • Somatoforme Schmerzstörungen (Schmerzen ohne organische Ursache)
  • Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)
  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline-Typ)
  • Alkoholabhängigkeit und andere Suchterkrankungen
  • Schizophrenien und schizoaffektive Störungen
  • Manisch-depressive Erkrankungen
  • Psychische Störungen, die durch Hirnerkrankungen oder körperliche Krankheiten verursacht werden
  • Burnout-Syndrom
  • Chronic-Fatigue-Syndrom
  • Fibromyalgie

Diagnostik, psychischer Befund und körperliche Untersuchung

Diagnostik
In der Psychiatrie und Psychotherapie ist das Gespräch das wichtigste Untersuchungsinstrument. Die Patienten und gegebenenfalls auch die Bezugspersonen werden zu Einzelheiten der Krankheitssymptome befragt. Da gerade bei psychiatrischen Krankheitsbildern, was Entstehung und Aufrechterhaltung der Beschwerden anbelangt, oftmals enge Zusammenhänge mit der Lebensgeschichte und der individuellen Lebenssituation bestehen, wird ferner die so genannte soziale Anamnese erhoben. Oft geben Krankheiten von Familienmitgliedern wichtige Hinweise zum Verständnis. Daher erheben wir die so genannte Familienanamnese.

Psychischer Befund
Anschließend erstellen wir den psychischen Befund. Erfasst werden Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, formale Denkstörungen, Befürchtungen und Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen, Störungen der Affektivität, Antriebs- und psychomotorische Störungen, circadiane Besonderheiten und andere Störungen. Bei Bedarf werden zusätzlich test-psychologische Untersuchungen und spezielle Beurteilungsverfahren eingesetzt.

Neurologische und körperliche Untersuchung
Durch die neurologische und allgemeinkörperliche Untersuchung können Hinweise auf bedeutsame körperliche Begleiterkrankungen oder Krankheitsursachen gefunden werden. Da die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Teil eines modernen Allgemeinkrankenhauses ist und die Fachabteilungen miteinander vernetzt arbeiten, können körperliche Erkrankungen direkt mitbehandelt werden.

Therapien

Die Behandlung psychischer Störungen gestaltet sich so vielseitig, wie die jeweilige Erkrankung und deren Symptome sind. Daher wird für jeden Patienten ein individueller Gesamtbehandlungsplan erstellt.

Therapien:

  • Verhaltenstherapie (z. B. kognitive Therapie, Exposition, Dialektisch Behaviorale Therapie DBT)
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Gesprächspsychotherapie
  • Stützende Gespräche
  • Angehörigengespräche
  • Psychopharmakotherapie
  • Soziotherapie
  • Achtsamkeitstraining
  • Ergotherapie
  • Integriertes psychologisches Therapieprogramm für schizophrene Patienten IPT
  • Gruppentherapeutische Motivierungsstrategien für Suchtkranke  
  • Seminare zur Informationsvermittlung über verschiedene Krankheitsbilder
  • Entspannungsverfahren (z.B. Progressive Muskelrelaxation)
  • Schlafentzugsbehandlung
  • Lichttherapie
  • Elektrokrampftherapie
  • Transkranielle Magnetstimulation rTMS
  • Bewegungstherapie
  • Musiktherapie
  • Tanztherapie
  • Angehörigengruppen
  • Selbsthilfegruppen
  • Sport

Ausführlichere Informationen zu unserem Therapieangebot entnehmen Sie bitte unserer Stationsbroschüre

Stationäre Behandlung

DieKlinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin verfügt über 6 Stationen mit 125 Betten. Auf welcher Station ein Patient aufgenommen wird, hängt von seinem Krankheitsbild und seinem Zustand ab. Im Behandlungsverlauf kann es zu Verlegungen auf andere Stationen kommen, weil sich der Zustand des Patienten geändert hat (z. B. Besserung oder Verschlechterung), sich Änderungen des Therapiekonzeptes ergeben oder neue diagnostische Gesichtspunkte auftreten.

Tagesklinik

Die Tagesklinik betreut Patienten, bei denen in der Regel eine ambulante langfristige, kontinuierliche Therapie medizinisch notwendig ist. Sie leiden an chronisch wiederkehrenden Krankheiten wie z. B. Schizophrenien, depressiven Erkrankungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Suchtkrankheiten in Kombination mit anderen psychischen Störungen sowie gerontopsychiatrischen Krankheiten.

Unsere Therapie ist auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet.  Das Leistungsangebot des multiprofessionellen Teams der Tagesklinik umfasst das gesamte Spektrum psychiatrisch-psychotherapeutischer Diagnostik und Therapie. Durch die Beteiligung verschiedener Arbeitsgruppen an der Behandlung werden Krankenhausaufenthalte vermieden oder stationäre Behandlungszeiten verkürzt.

Zur Vermeidung unnötiger Kosten bringen Sie bitte eine Überweisung Ihres Arztes mit. Eine Überweisung ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Behandlung in der Tagesklinik. Die Behandlung erfolgt nach terminlicher Vereinbarung.

Notfälle werden in der zentralen Notaufnahme des Philippusstifts behandelt:
Tel.: 0201 6400 5260

Ausführlichere Informationen zur Tagesklinik finden Sie hier >>

Institutsambulanz

Die Institutsambulanz betreut Patienten, bei denen in der Regel eine langfristige, kontinuierliche Therapie medizinisch notwendig ist. Sie leiden an chronisch wiederkehrenden Krankheiten wie z. B. Schizophrenien, depressiven Erkrankungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Suchtkrankheiten in Kombination mit anderen psychischen Störungen sowie gerontopsychiatrischen Krankheiten.

Die Behandlung der Patienten erfolgt nur ambulant und ist auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet. Das Leistungsangebot der Institutsambulanz umfasst das gesamte Spektrum psychiatrisch-psychotherapeutischer Diagnostik und Therapie. Durch die Beteiligung verschiedener Arbeitsgruppen an der Behandlung werden Krankenhausaufenthalte vermieden oder stationäre Behandlungszeiten verkürzt.

Zur Vermeidung unnötiger Kosten bringen Sie bitte eine Überweisung Ihres Arztes mit. Eine Überweisung ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Behandlung in der Institutsambulanz. Die Behandlung erfolgt nach terminlicher Vereinbarung.

Notfälle werden in der Zentralen Notaufnahme des Philippusstifts behandelt: Tel. 0201 6400 5260.

Ausführlichere Informationen zur Institutsambulanz finden Sie auf ihrer Webseite  >>

Sozialpsychiatrisches Zentrum

Das Sozialpsychiatrische Zentrum ist seit 1994 durch den Landschaftsverband Rheinland als eine gemeindenahe Einrichtung zur Betreuung psychisch kranker Menschen im vor- und nachstationären Bereich anerkannt und arbeitet mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin eng zusammen.
Das Sozialpsychiatrische Zentrum besteht aus der Kontakt- und Beratungsstelle „Stützpunkt“ und der Tagesstätte Borbeck. Darüber hinaus wird ein spezielles Beratungs- und Beschäftigungsangebot für ältere psychisch kranke Menschen bereitgehalten.

Ausführlichere Informationen zum Sozialpsychiatrischen Zentrum entnehmen Sie bitte unserer Klinikbroschüre und den Informationen auf den Seiten des Sozialpsychiatrischen Zentrum innerhalb unserer Website.

Wissenswertes für Studenten

Sie sind Student und an einer Ausbildung in unserer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin interessiert? Pro Tertial können zwei Studenten ausgebildet werden, d. h. sechs Studenten pro Jahr. Famulaturen können jederzeit abgeleistet werden. Dabei stehen alle Bereiche der stationären Patientenversorgung zur Verfügung.

Studierende der Psychologie, die eine Psychotherapieausbildung anstreben, können ebenfalls ihr Praktisches Jahr in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin absolvieren. Dafür stehen alle Stationen und die Tagesklinik zur Verfügung.

Kontakt:
Gabriela Grygas
Tel.: 0201 6400 3401
Fax: 0201 6400 3404
psychiatrie(at)kk-essen.de

In unserem Informationsblatt für Studenten, das Sie hier herunterladen können, erfahren Sie alles Wissenswerte zu Ihren Ausbildungsmöglichkeiten.

Stationsteam und Kontakt

Standort Philippusstift
Hülsmannstraße 17
45355 Essen
Tel.: 0201 6400 1370
Fax: 0201 6400 1390
info(at)kk-essen.de

Leitender Arzt

 

Prof. Dr. med. Cornelius Wurthmann
Facharzt für Nervenheilkunde, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Tel.: 0201 6400 3400
Fax: 0201 6400 3404
c.wurthmann(at)kk-essen.de

Sekretariat
Gabriela Grygas
Tel.: 0201 6400 3401
Fax: 0201 6400 3404
g.grygas(at)kk-essen.de

Oberärzte

 

Georgios Nikolakakos
Ltd. Oberarzt
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie

 

Ludger Grotkamp
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

Dr. med. Dirk Held
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie

 

Karin Fauerbach
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

 

 

Weitere Kontaktdaten:

Station D1
Tel.: 0201 6400 5155
Fax: 0201 6400 5159

Station D2
Tel.: 0201 6400 5160
Fax: 0201 6400 5164

Station D3
Tel.: 0201 6400 5165
Fax: 0201 6400 5169

Station E0

Tel.: 0201 6400 5170
Fax: 0201 6400 5174

Station E1
Tel.: 0201 6400 5175
Fax: 0201 6400 5179

Station E2
Tel.: 0201 6400 5180
Fax: 0201 6400 5184

Tagesklinik

Tel.: 0201 6400 5363
Fax: 0201 6400 5369

Institutsambulanz
Tel.: 0201 3207901
Fax: 0201 3207903

Kontakt- und Beratungsstelle
"Stützpunkt"

Tel.: 0201 6400 5341
Fax: 0201 6400 5349

Tagesstätte Borbeck
Tel.: 0201 6400 5343
Fax: 0201 6400 5347

Betreutes Einzelwohnen

Tel.: 0201 6400 5345
Fax: 0201 6400 5344

 

Kontaktdaten Sozialdienst der Psychiatrie

Sozialdienst der Psychiatrie
Stefanie Meinicke
Tel.: 0201 6400 3428
Fax: 0201 6400 3424
 s.meinicke(at)kk-essen.de  

Yvonne Treptow
Tel.: 0201 6400 3427
Fax: 0201 6400 3424
 y.treptow(at)kk-essen.de

Tanja Temme
Tel.: 0201 6400 3426
Fax: 0201 6400 3424
 t.temme(at)kk-essen.de

Miriam Stein
Tel.: 0201 6400 3421
Fax: 0201 6400 3424
m.stein(at)kk-essen.de

Infos auf einen Blick

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Kontakt

Prof. Dr. med. Cornelius Wurthmann

Tel:  0201 6400 3400
Fax: 0201 6400 3404

c.wurthmann(at)kk-essen.de

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