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Interdisziplinäre Gefäßmedizin im Marienhospital ausgeweitet

Das Gefäßzentrum im Marienhospital Altenessen hat die im Rahmen des zertifizierten Gefäßzentrums etablierte interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter ausgebaut. Unter Führung der Chirurgische Klinik I - Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie und der Radiologische Klinik I - Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie wurde die seit mehr als 10 Jahren erfolgreich bestehende Gefäßsprechstunde ausgeweitet und wird nun von beiden Fachabteilungen gemeinsam angeboten. Ziel ist die verstärkte Vernetzung von Diagnostik und Therapie sowie die strukturelle Straffung des therapeutischen Angebotes.

Gewinner der Umstrukturierung ist der Patient der von zwei gefäßmedizinisch erfahrene Abteilungen untersucht wird und der von der gemeinsamen Expertise im konventionellen und interventionellen therapeutischen Bereich profitiert. So werden individuell angepasste Therapiekonzepte erarbeitet und mit dem Patienten besprochen. Ein für den Patienten oft mühsamer Wechsel zwischen operativ oder interventionell tätigen Abteilungen entfällt. Diagnostik und Therapie werden ohne Umwege geplant. Doppeluntersuchungen entfallen. Der Patient selbst ist trotz des breiten Therapieangebotes in der Lage, in direktem Kontakt mit dem gefäßmedizinischen Team die Therapieentscheidung zu beurteilen und auf diese Einfluss zu nehmen. So sind sowohl bei der Therapie der Halsschlagader, der Bauchgefäße als auch der Extremitätengefäße  Entscheidungen zugunsten der kathedergeführten oder operativen Therapie möglich. Neben dem persönlichen Kontakt zu kompetenten und erfahrenen Gefäßmedizinern werden die Therapieentscheidungen zukünftig in einer gefäßmedizinischen Konferenz besprochen, an der auch andere in die Gefäßmedizin involvierte Fachabteilungen wie die Innere Medizin und die Kardiologie teilnehmen und  die Therapieentscheidungen auch unter Würdigung eventuell vorhandener Nebenerkrankungen mitbeurteilen.
Ziel der Ausweitung der interdisziplinären Gefäßmedizin ist somit die Zusammenführung aller kompetenten Fachabteilungen bei der Therapieentscheidung. Hierbei soll der Patient eine zentrale Anlaufstelle, einen Ansprechpartner zur Verfügung haben, der die Schnittstelle zwischen gefäßmedizinischer und hausärztlicher Versorgung darstellt. Dies dient neben dem erhöhten Komfort für den Patienten, der Vermeidung von Doppeluntersuchungen und v.a. einer zeitnahen Behandlung ohne lange Wartezeiten.

Das Gefäßzentrum am Marienhospital Altenessen wurde 2004 als eines der ersten in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßmedizin und Gefäßchirurgie zertifiziert und im September 2010 rezertifiziert.

Haben Sie Fragen an uns, dann setzen sie sich bitte unter folgenden Telefonnummern mit uns in Verbindung: 0201 6400 1950 (Sekretariat der Radiologische Klinik I - Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie) oder 0201 6400 1750 (Sekretariat der Klinik Chirurgische Klinik I - Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie).

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