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Schluckstörungen bei neurologischen Erkrankungen

Artikel vom 03.03.2016

Diagnostik und Therapie


Schluckstörungen heißt das Thema der Vortragsveranstaltung des Interdisziplinären Dysphagiezentrums Essen (IDE), die sich an Betroffene und Interessierte richtet und am 3. März im Haus F, Raum 2, des Philippusstifts um 18 Uhr stattfindet.

Schlucken ist für uns so selbstverständlich, dass uns erst bei Störungen oder Einschränkungen in diesem Bereich bewusst wird wie sehr die Lebensqualität darunter leidet, wenn der hochautomatisierte Ablauf nicht wie gewohnt funktioniert. Die Ursachen von Schluckstörungen bzw. Dysphagie sind vielfältig und können unter anderem durch neurologische Krankheiten, Krankheiten im HNO- Bereich  oder der Speiseröhre bedingt werden. Auch im Rahmen des Alterungsprozesses kommt zu einer normalen Veränderung des Schluckablaufs (Presbyphagie), der nicht grundsätzlich als Schluckstörung zu bezeichnen ist. Erst in Kombination mit anderen Erkrankungen ist dieser als krankhaft zu werten.

Im Rahmen des Vortrags werden Dr. Matthias Suchanek, Oberarzt der Klinik für Neurologie des Philippusstifts und Leiter des Dysphagiezentrums, und Nina Hoffmann, Abteilung für Sprachtherapie, über den „gesunden“ Schluckablauf, Erkrankungen mit einhergehenden Schluckstörungen und die Möglichkeiten der differenzierten Schluckdiagnostik und -therapie berichten – dies auch anhand von anschaulichen Videobeispielen.


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Dr. med. Matthias Suchanek, Oberarzt der Klinik für Neurologie und Neurophysiologie des Philippusstifts (Katholisches Klinikum Essen), Ärztlicher Leiter des IDE

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