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Katholisches Klinikum Essen

Telefon: 0201 6400 1370

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KKE

Medizinische Klinik II - Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie und Gastroenterologie

Durch die Zusammenlegung der Kardiologie am St. Vincenz-Krankenhaus und der Medizinischen Klinik II entstand das größte kardiovaskuläre Zentrum im Ruhrgebiet. Die Abteilung ist auf die nachfolgenden Fachbereiche spezialisiert:

Ärzteteam & Kontakt

Standort Philippusstift
Hülsmannstraße 17
45355 Essen
Tel.: 0201 6400 1370
Fax: 0201 6400 1390
info(at)kk-essen.de

Standort St. Vincenz Krankenhaus
Von-Bergmann-Straße 2
45141 Essen
Tel.: 0201 6400 1340
Fax: 0201 6400 1452
info(at)kk-essen.de

 

Leitende Ärztin

 

Prof. Dr. med. Birgit Hailer
Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie, Internistische Intensivmedizin, Labormedizin im Rahmen der Inneren Medizin, Hypertensiologin DHL
Tel.: 0201 6400 3300 / 3301 / 3050
Fax: 0201 6400 3304 / 3052
mk2(at)kk-essen.de
mk2-vk(at)kk-essen.de

Sekretariat Philippusstift

Sekretariat Kardiologie, Pneumologie, Angiologie
Edeltraud Bolle / Christel Meissner
Tel.: 0201 6400 3301/3302
Fax: 0201 6400 3304
e.bolle(at)kk-essen.de
c.meissner(at)kk-essen.de

Sekretariat Gastroenterologie / Endoskopie
Silvia Heinen, Vera Schwink
Tel.: 0201 6400 3255
Fax: 0201 6400 3264 
s.heinen(at)kk-essen.de 
v.schwink(at)kk-essen.de
 

Sekretariat St. Vincenz Krankenhaus

Gundula Leistikow
Tel.: 0201 6400 3051
Fax: 0201 6400 3052
Mail: g.leistikow(at)kk-essen.de

 

Oberärzte

Oberarzt Harald Schäfer 

Ltd. Oberarzt Dr. med. Harald Schäfer
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Internistische Intensivmedizin
Zuständigkeitsbereiche: Intensivstation, Herzkatheterlabor, Schrittmachertherapie, Implantation Watchman-Device, Implantation Stentmontierter Aortenklappen, Cardio MRT
Standort: Philippusstift

 

Dr. med. Oliver Klein-Wiele
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Internistische Intensivmedizin,
Hypertesiologe DHL 
Zuständigkeitsbereiche: Herzkatheterlabor, Cardio MRT, Herzschrittmachertherapie, Implantation Watchman-Device, Station A3 (Philippusstift)
Standort: Philippusstift

Oberarzt Dr. Matthias Käunicke 

Dr. med. Matthias Käunicke
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin
Zuständigkeitsbereiche: Leitender Oberarzt Herzkatheterlabor, Interventionelle Angiologie, Impantation Watchman-Device, Telemonitoring, Station A3 (Philippusstift), organisatorische Leitung des Notzarztwagens
Standort: Philippusstift und St. Vincenz Krankenhaus

 

Walied Sherifa
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Internistische Intensivmedizin, Hypertensiologe DHL
Zuständigkeitsbereiche: Herzkatheterlabor, Elektrophysiologie, Station B3 (Philippusstift)
Standort: Philippusstift

Ltd. Oberarzt Christoph Wellmann 

Ltd. Oberarzt
Dr. med. Christoph Wellmann
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Arbeitsort: Endoskopischer Funktionsbereich
Gastroenterologisches, diabetologisches und endokrinologisches Konsilwesen (Philippusstift Essen-Borbeck),
Station A 4 (Philippusstift),  Hygienebeauftragter Arzt
Standort: Philippusstift

Oberarzt Ahmet Kocaoglu 

Dr. med (TR) Ahmet Kocaoglu
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Zuständigkeitsbereiche: Endoskopischer Funktionsbereich,
Gastroenterologisches, diabetologisches und endokrinologisches Konsilwesen ( Philippusstift ), Station C2 ( Phlippusstift )
Standort: Philippusstift

Oberärztin Dr. Radina Petkova 

Dr. med Radina Petkova
Fachärztin für Innere Medizin und  Kardiologie
Zuständigkeitsbereiche: Herzkatherlabor, Herzschrittmacherambulanz, Angiologie, Station B 3 (Philippusstift)
Standort: Philippusstift

Oberarzt Dr. Marc Garbrecht 

Dr. med. Marc Garbrecht 
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie,
Cardio-MRT, Echokardiographie/Duplexsonographie
Standort: St. Vincenz Krankenhaus

Oberarzt Dr. Martin Schaefer 

Dr. med. Martin Schaefer
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Standort: St. Vincenz Krankenhaus

 

Michael Lukat
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Standort: St. Vincenz Krankenhaus

Oberarzt Dr. Lawrenz

Dr. Wolfgang Lawrenz
Zusatzqualifikation für spezielle Invasive Rhythmologie ( DGK)
Zusatzqualifikation für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler ( DGK)
Standort: St. Vincenz Krankenhaus

Dr. med. Kurban Tanis
Facharzt  für Innere Medizin und Kardiologie
Standort: St. Vincenz Krankenhaus

Oberärztin Dr. med. Kibar Nayir, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Kibar Nayir
Fachärztin für Innere Medizin
Arbeitsort: Endoskopischer Funktionsbereich,
Gastroenterologisches, diabetologisches und endokrinologisches Konsilwesen (Philippusstift), Station A3 (Philippusstift)
Standort: Philippusstift

 

Weitere Kontaktdaten der  Medizinischen Klinik II im Philippusstift:

C1 (Wahlleistungsstation)
Tel.: 0201 6400 5115

Station C2
Tel.: 0201 6400 5125

Station A3
Tel.: 0201 6400 5132

Station A4
Tel.: 0201 6400 5145

Station B3
Tel.: 0201 6400 5135

Intensivstation
Tel.: 0201 6400 5105

Weitere Kontaktdaten der  Medizinischen Klinik II im St. Vincenz Krankenhaus:

Herzkatheterlabor
Tel.: 0201 6400 5651

Ambulanz
Tel.: 0201 6400 5653
 
Echolabor
Tel.: 0201 6400 5631

Intensivstation
Tel.: 0201 6400 4121

Station Antonius
Tel.: 0201 6400 5510

Station Nikolaus
Tel.: 0201 6400 5515

Station Theresa (Wahlleistungsstation)
Tel.: 0201 6400 5530

Sprechstunden der Medizinischen Klinik II

Für eine Sprechstunde in der Medizinischen Klinik II vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin unter der Telefonnummer: 0201 6400-3301. Folgende Sprechstunden werden angeboten:

 

Allgemeine Sprechstunden
Montags - freitags, 09.00 Uhr – 16.00 Uhr

 
Herzschrittmacherambulanz

In Notfällen jederzeit
Montags und mittwochs, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

 
Beinsprechstunde

Montags - freitags, nach Vereinbarung

 
Privatsprechstunde

Privatkassen und Selbstzahler
Montags bis freitags, 09.00 Uhr – 16.00 Uhr, nach Vereinbarung

 
Behandlung nach stationärem Aufenthalt

Nach Vereinbarung


Notfallbehandlungen werden zu jeder Zeit durchgeführt!

Interventionelle Kardiologie

Erkrankungen des Herzkreislaufsystems gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. In unserer modernen Gesellschaft ist inzwischen jeder Zweite von Herz- und Kreislauferkrankungen betroffen. Wir sprechen also von einer Volkskrankheit, weshalb uns eine frühzeitige Diagnose, eine optimale Therapie und eine werteorientierte Fürsorge bei unseren Patienten besonders am Herzen liegen.

Die Medizinische Klinik II - Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie und Gastroenterologie mit den Standorten am Philippusstift und am St. Vincenz-Krankenhaus ist seit der Gründung  2004 Mitglied des Herzinfarktverbundes Essen. Beide Standorte verfügen über je zwei Herzkatheterlabore, die in 24 stündiger Rufbereitschaft im Einsatz sind. Im Falle eines akuten Herzinfarktes wird das betroffene Herzkranzgefäß im Rahmen einer Linksherzkatheteruntersuchung ohne Zeitverzögerung wiedereröffnet. Modernste Stenttechnologien aber auch alternative Verfahren wie die Rotablation (ein Bohrkopf, der die Entfernung ausgeprägter Gefäßverkalkungen ermöglicht) und Ultraschalluntersuchungen innerhalb der Herzkranzgefäße ermöglichen dabei nicht nur im Falle des Herzinfarktes sondern bereits im Vorfeld bei hochgradigen Gefäßverengungen optimale Behandlungsergebnisse. Bei ausgewählten Patienten kommen neue resorbierbare Stents zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wiedereröffnung auch lange verschlossener Herzkranzgefäße.

Als Besonderheit bietet die Abteilung die Herzkatheteruntersuchung durch die Arterie des Handgelenks (A. radialis) an, ein nebenwirkungsarmer Zugangsweg, der auch komplexe Eingriffe ermöglicht. Der Patient muss im Anschluss keine Bettruhe einhalten.

sog. Wristband
 Dieser Zugangsweg wird nicht nur routinemäßig, sondern auch in Notfallsituationen gewählt.
 
Alle Therapieverfahren basieren auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Abteilung nimmt selbst an zahlreichen Studien und Registern teil mit dem Ziel der Qualitätsoptimierung und der Implementierung neuer Behandlungsstrategien.
 
Behandlungsspektrum im Schwerpunkt interventionelle Kardiologie:

  • Linksherzkatheteruntersuchungen mit komplexen Interventionen unter Verwendung Medikamenten beschichteter Stents und Ballons, Rotablation (Bohrkopf), resorbierbare Stents, sog. Bifurkationsstents (an Gefäßverzweigungen), Gefäßultraschall, Druckmessung innerhalb der Gefäße zur genauen Beurteilung einer Gefäßverengung, Biopsie bei unklarer Herzmuskelerkrankung.
    Besonderheit: Zugangsweg über die Handgelenksarterie (A. radialis)
  • Durchführung von > 3000 Untersuchungen und Interventionen der Herzkranzgefäße/Jahr
  • 24 Stundenbereitschaft an beiden Standorten für den Herzinfarkt an 365 Tagen/Jahr
  • Renale Denervation (Verödungstherapie an den Nierenarterien) zur Behandlung der schweren arteriellen Hypertonie bei ausgewählten Patienten im Rahmen von Registerteilnahme

Angiologie mit Schwerpunkt interventionelle Angiologie

Die Erkrankungen der Arterien und Venen des Körpers haben in unsere Gesellschaft in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Millionen von Menschen leiden an Arterienerkrankungen, vor allem der Arteriosklerose, die zu schwerwiegenden Durchblutungsstörungen in allen Bereichen unseres Körpers führen kann.
Mit umfassenden Diagnostik- und Behandlungsmethoden hat sich unsere Klinik seit mehreren Jahren auf die Behandlung dieser Erkrankungen spezialisiert.
Eine große Expertise besteht in der endovaskulären (katheterbasierten), minimal-invasiven Therapie zur Behandlung von Durchblutungsstörungen mit allen etablierten Ballon- und Stenttechniken, wodurch in den meisten Fällen größere Gefäßoperationen vermieden werden können. Dabei stehen auch neue, innovative Techniken (retrograder Zugangsweg, Endarterektomiesysteme, Thrombektomiesysteme, Lysesysteme, medikamentenbeschichtete Ballons, schneidende Ballons und besondere Stentsysteme mit sehr hoher Ausdehnungskraft und Flexibilität) zur Verfügung, um jede Erkrankungsform adäquat behandeln zu können. Schließlich müssen stark verkalkte Läsionen anders als weiche Läsionen, Verschlüsse anders als lange Verengungen und diese anders als kurze Verengungen behandelt werden. Lang bestehende Verengungssituationen erfordern andere Techniken als plötzlich entstandene Verschlussereignisse. Konsequent verfolgen wir dabei jedoch immer das Ziel, möglichst wenig „Stentmetall“ im Körper platzieren zu müssen, da dieses Vorgehen nach aktuellem Stand der Wissenschaft die besten Langzeitresultate zeigt.
Ziel der Therapie ist stadienabhängig das schmerzfreie Laufen oder das Erreichen einer Wundheilung bei behandlungsresistenten oder infizierten Wunden. Insbesondere bei Diabetes bedingten Gefäßschäden kann mit unseren Therapietechniken vielen Patienten das Schicksal einer Amputation erspart werden. Ein Team aus Ärzten und zertifizierten Wundmanagern versorgt offene und infizierte Wunden mit den aktuellsten Methoden und organisiert eine ambulante Weiterbehandlung des Patienten nach Entlassung aus dem Krankenhaus.

Akute Gefäßverschlüsse bedürfen in Analogie zum Herzinfarkt einer sofortigen Therapie. Diese ist in einer 24 Stunden Rufbereitschaft bei uns rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr möglich.

Die Abteilung ist Teil des zertifizierten Gefäßzentrums des Katholischen Klinikums und innerhalb dieses Gefäßzentrums verantwortlich für die endovaskuläre minimalinvasive Gefäßtherapie. Sollte die Gefäßsituation des Patienten dieser endovaskulären, katheterbasierten Therapie nicht zugänglich, oder ein chirurgisches Verfahren ggf. sinnvoller sein, wird dieses mit den Gefäßchirurgen im direkten Gespräch diskutiert. Somit wird grundsätzlich das individuell für den Patienten beste Therapieregime im Rahmen einer angiologischen Sprechstunde festgelegt und besprochen.
Regelmäßig tauschen sich Ärzte aus unserer Abteilung auf nationalen und internationalen Kongressen über Ihre Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie der Gefäßerkrankungen aus.

Behandlungsspektrum im Schwerpunkt interventionelle Angiologie

  • Stadiengerechte endovaskuläre minimal-invasive Therapie mit PTA oder Stent an Arm- und Beinarterien / Nierenarterien und Baucharterie unter Nutzung modernster und innovativer Therapieverfahren
  • Y-Stent der Aorta (sog. EVAR = endovaskuläre Aortenrekonstruktion)
  • Durchführung von > 400 endovaskulären Interventionene/Jahr
  • 24 Stunden Bereitschaft für den akuten arteriellen Verschluss an 365 Tagen/Jahr
  • Wundtherapie und Wundmanagement
  • Diagnostik und Therapie der tiefen Beinvenenthrombose
  • Endovaskuläre Therapie der tiefen Beinvenenthrombose
  • Vorsorge und Risikoabschätzung der Arteriosklerose - Messung der Intima-Media-Dicke und der Knöchel-Arm-Indices (ABI)

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen

Seit Jahren besteht eine besondere Expertise im Bereich der Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
Zu den besonderen Schwerpunkten gehören

  • Elektrophysiologische Diagnostik und Therapie (Ablation)
  • Herzschrittmachertherapie (1-, 2-,3- Kammersysteme, Defibrillatoren, spezielle Devices bei Herzschwäche)
  • Verschluss des linken Vorhofohres zur Vermeidung einer Gerinnselbildung im Herzen (sog. Watchman Device)


Herzschrittmachertherapie

Was leisten Herzschrittmacher? – Moderne Schrittmacher der neuen Generation stimulieren beide Herzkammern, führen dadurch zu einer deutlich verbesserten Leistungsfähigkeit des Herzens und erhöhen die Lebensqualität des Patienten. Je nach System sind sie in der Lage, langsame wie auch schnelle Herzrhythmusstörungen zu behandeln. Zudem können biventrikuläre Schrittmacher  (zur kardialen Resynchronisation bei Herzschwäche) bei Risikopatienten mit akuten Herzrhythmusstörungen und eingeschränkter Herzfunktion eingesetzt werden. Die Nachsorge und die weiteren therapeutischen Maßnahmen für ein Leben mit einem Herzschrittmacher werden nach der Entlassung in der klinikeigenen Herzschrittmacherambulanz fortgeführt.
Als Besonderheit implantieren wir fast ausschließlich Herzschrittmachersysteme, die MRT fähig sind. Dadurch können auch Patienten mit Herzschrittmachersystemen weiterhin von dieser Untersuchungsmethode ohne schädliche Röntgenstrahlen profitieren.

Herzschrittmacherimplantation – Bei Patienten mit langsamen Herzrhythmusstörungen kommen alle modernen Ein- und Zweikammersysteme sowie weitere innovative Systeme bei Patienten mit Vorhofflimmern oder schwerer Herzmuskelschwäche zum Einsatz. Der Schrittmacher wird in örtlicher Betäubung in unseren Operationssälen oder einem der Linksherzkatheterlabore implantiert. Bei Patienten mit Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und Linksschenkelblock – einer einseitigen Blockade der Leiterbahnen des Herzen – werden spezielle biventrikuläre Systeme (s.u.) eingesetzt.

Implantation von Defibrillatoren – Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen können durch einen Defibrillator zuverlässig beendet werden. Der Defibrillator wird ähnlich wie ein konventioneller Schrittmacher implantiert. Er erkennt gefährliche Herzrhythmusstörungen innerhalb von Sekunden und ist in der Lage, die meisten Störungen durch nicht spürbare elektrische Impulse zu unterbrechen. Sind die Impulse nicht erfolgreich oder tritt Kammerflimmern auf, so gibt der Defibrillator einen lebensrettenden Elektroschock ab. Er arbeitet so zuverlässig, dass die Gefahr, an einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung zu sterben, nahezu ausgeschaltet wird. Der Defibrillator ist somit zum Lebensretter geworden, der zur Behandlung bedrohlicher Herzrhythmusstörungen unverzichtbar ist. Nach einer Defibrillator-Implantation werden die Patienten bei uns in der Defibrillatorambulanz weiter betreut. Auch die Behandlung von Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz und spezifischen Dreikammerdefibrillatoren gehört zum Routinespektrum der Abteilung.

Implantation von biventrikulären Systemen (CRT-Systeme) - Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Herzmuskelfunktion und einem Linksschenkelblock, die trotz einer herzunterstützenden medikamentösen Therapie unter einer Herzschwäche  (mit Kurzatmigkeit, Leistungsschwäche, Unterschenkelödemen…) leiden,  implantieren wir ein sogenanntes biventrikuläres Herzschrittmacher- oder ICD-System. Mithilfe dreier Schrittmacherelektroden in der rechten und linken Hauptkammer sowie im rechten Vorhof wird die durch den Linksschenkelblock ausgelöste Erregungsausbreitungsstörung der linken Herzkammer aufgehoben (Resynchronisation) und dadurch die Herzfunktion in den meisten Fällen gebessert. Dabei wird die Sonde zur elektrischen Stimulation der linken Hauptkammer über den sog. Koronarsinus in einer geeigneten Koronarvene, die oberhalb der Seitenwand der linken Herzkammer verläuft, positioniert. Auch bei zugrundeliegendem Vorhofflimmern kann ein Nutzen erwartet werden, sofern ein Stimulationsanteil von >95 % erreicht werden kann. Dazu kann in einzelnen Fällen eine AV-Knotenablation ("Verödung" des AV-Knotens) notwendig sein.

Telemonitoring

Bei unklaren Herzrhythmusstörungen oder Bewusstseinsverlusten erlauben spezielle EKG-Verfahren eine hervorragende Überwachung der Patienten in ihrem häuslichen Umfeld. Hierzu stehen kleine EKG-Karten zur Verfügung, die sehr einfach zu handhaben sind und problemlos in den Alltag integriert werden können.

Miniaturisiertes EKGDiese Systeme können über mehrere Wochen getragen werden. Im Falle von besonderen Ereignissen werden die Daten über Internet auf einen Rechner der Klinik übertragen, so dass die Patienten rund um die Uhr überwacht sind.
Kleinste EKG-Geräte können auch in einem minimalen Eingriff unter die Haut implantiert werden, um das Herz auch über einen langen Zeitraum zu überwachen

 Reveal LINQ - Das kleinste EKG der Welt

Vorhofohrverschluss: Innovative Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

Implantat - geformt wie ein kleiner Fallschirm -, mit dem der Arzt das linke Vorhofohr verschließt
Bei Vorhofflimmern kann die Implantation eines Schirmchens vor einem Schlaganfall schützen
Alle drei Minuten erleidet in Deutschland ein Mensch einen Schlaganfall – alle neun Minuten stirbt ein Patient daran. Ein wesentlicher Risikofaktor ist das sogenannte Vorhofflimmern.
Typisch beim Vorhofflimmern ist ein anhaltend unregelmäßiger, bisweilen deutlich schnellerer Herzschlag, wobei die Herzfrequenz bis zu 300 Schläge pro Minute in den Vorhöfen erreichen kann. Diese Vorhöfe finden sich in der rechten und linken Hälfte des Herzens. Durch den viel zu schnellen und unregelmäßigen Pulsschlag entstehen sog. Turbulenzen. Dabei können sich Gerinnsel (Thromben) bilden, die sich bevorzugt im linken Vorhofohr, einer Ausstülpung des linken Vorhofes, bilden.
12 bis 16 Prozent aller Schlaganfälle in Deutschland sind auf Thromben aus dem linken Vorhofohr zurückzuführen, die wiederum durch das Vorhofflimmern verursacht werden.
Wenn sich diese Thromben lösen, gelangen sie über die Blutlaufbahn ins Gehirn, was den Verschluss einer Gehirnarterie zur Folge haben kann. Die daraus resultierende Mangeldurchblutung (Ischämie) kann zu neurologischen Störungen - dem Schlaganfall - führen.

Schlaganfall: Vorbeugung mit Gerinnungshemmern birgt Risiken
Bis vor wenigen Jahren konnte Schlaganfällen, die durch Thromben aus dem linken Vorhofohr entstehen, nur medikamentös vorgebeugt werden: Patienten mit Vorhofflimmern wurden Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung verabreicht. Das bekannteste ist das Medikament Marcumar. Marcumar und auch andere Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung haben, wie die meisten Medikamente, Nebenwirkungen. So erhöht sich die Gefahr für innere Blutungen, häufig im Magen-Darm-Trakt, aber auch im Urogenitaltrakt oder im Hirn. Diese Gefahr besteht ebenso bei den neuen Medikamenten zur Blutverdünnung, die sog. Alternativen zu Marcumar.

Vorhofohrverschluss – wirksamer Schutz vor Schlaganfällen bei Vorhofflimmern ohne Nebenwirkungen
Zum Verschluss des Vorhofohrs wird ein kleines Implantat - geformt wie ein kleiner Fallschirm – im Vorhofohr platziert und abgesetzt. Im Rahmen eines Kathetereingriffs über die Leiste bringt der Operateur das Implantat durch die Vene bis zum Herzen vor. Dort klappt er es auf und platziert es am Eingang des linken Vorhofohrs. In den folgenden Monaten wächst das kleine Implantat ein und wird von Herzinnenhaut überzogen. Jetzt ist das linke Vorhofohr dicht verschlossen, so dass dort keine Blutgerinnsel mehr entstehen können.
Das Implantat  wird überwiegend im Schlaf, der sog. Analgosiedierung, aber ohne Vollnarkose eingesetzt. Der Eingriff dauert etwa eine halbe, bis eine Stunde, und der Patient kann meist einen Tag nach dem Eingriff die Klinik wieder verlassen. Momentan kommt diese Technik hauptsächlich bei Patienten mit einer Marcumar-Kontraindikation zum Einsatz, also bei Menschen, die ein erhöhtes Blutungsrisiko aufweisen und deshalb keine gerinnungshemmenden Medikamente nehmen dürfen. Für diese Patientengruppe gibt es gesicherte Daten, die die langfristigen Vorteile des Vorhofohrschlusses belegen.

MK II - anerkannter Spezialist auf dem  Gebiet der Implantation von Vorhofohrverschlüssen
Unsere Klinik ist überdurchschnittlich erfahren in der Implantation eines Vorhofohrschirmchens. Drei Ärzte unserer Klinik sind als Implanteure geschult und zertifiziert. Einer gehört zudem zu den weltweit ca. 50 ärztlichen Ausbildern für dieses Verfahren und hilft, diese Technik regional, überregional und im Ausland zu implementieren.

Herzklappenerkrankungen

Die Herzklappen als Verbindung zwischen den Herzkammern und den großen Gefäßen sind auch für die richtige Fließrichtung des Blutes verantwortlich. Fehlfunktionen der Herzklappen können verschiedene Ursachen haben:

  • Herzklappen können stark verkalken und auch z.B. nach Entzündungen verkleben. Dann öffnen sie sich nicht mehr richtig und die Leerung der Vorhöfe oder der Kammern wird erschwert. Es entsteht eine Klappenstenose (Verengung).
  • Klappeninsuffizienz: Herzklappen können undicht sein, so dass ein Teil des Blutes gegen die normale Fließrichtung zurück fließt. Dadurch wird der Herzmuskel vermehrt belastet mit der Folge einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit.
  • Kombinierte Herzklappenfehler, die sowohl auf Klappenstenosen als auch auf Klappeninsuffizienz beruhen.

Lange Jahre war der chirurgische Herzklappenersatz die Therapie der Wahl bei Patienten mit hochgradiger Einschränkung der Herzklappenfunktion. In Anbetracht des zunehmenden Anteils älterer Patienten mit schweren Begleiterkrankungen, steigt das Operationsrisiko vielfach erheblich.
Eine neue Alternative bieten sog. Stent montierte Aortenklappen, die über einen Zugang in der Leiste aber auch über die Spitze der linken Herzkammer eingeführt werden können.

Stent montierte Aortenklappen
 

Wir bieten diese Therapie in Kooperation mit dem Herzzentrum der Universität Essen an und führen diese Eingriffe selbst vor Ort durch. Es ist dadurch immer gewährleistet, dass ein Herzchirurg vor Ort bei möglichen Komplikationen eingreifen kann.

Bildgebende Diagnostik kardiovaskulärer Erkrankungen

3D-Echokardiographie (Herzultraschall)
Der Herzultraschall liefert die höchste Auflösung bei der Darstellung des Herzmuskels und der Herzklappen. Mit dem Philips IE33 steht ein High-End-Gerät mit mordernster 3D-Technologie zur Verfügung. Kleinste Veränderungen der Herzklappen, minimale Leistungseinschränkungen des Herzmuskels und Durchblutungsstörungen unter Belastung (Stress-Echo) können erkannt werden. Jährlich werde in unserer Abteilung ca. 5000 solcher Untersuchungen durchgeführt.

Kardio-MRT (Herz-Kernspin)
Die Kernspintomographie ist ein nichtinvasives, röntgenstrahlungsfreies und hochpräzises Verfahren zur Darstellung des Herzens. Wir nutzen drei solcher Tomographen, wobei wir durch die langjährige Kooperation mit dem Grönemeyer-Institut in Bochum eine größtmögliche Befundpräzision garantieren können. Da dort ein Gerät in halboffener Bauweise zur Verfügung steht, profitieren auch übergewichtige und platzängstliche Patienten von dieser Technologie. Die Durchblutung des Herzens unter Belastung kann mit höchster Präzision erfasst werden. Wir setzen hier auf ein schonendes Vorgehen, denn bei unauffälligen Befunden kann oft auf eine Herzkatheteruntersuchung verzichtet werden.

Kardio-CT (Computertomographie)
Nur wenn Gesundheitsrisiken früh erkannt werden, kann eine optimale Behandlung erfolgen. Die Früherkennung eines Herzinfarktrisikos durch die Kalkmessung der Kranzgefäße ist hier eine wichtige Säule unserer Diagnostik. Mit einer niedrigen Strahlendosis kann das individuelle Herzinfarktrisiko bestimmt werden.
Auch eine CT-Koronarangiographie ist möglich. In Kooperation mit dem Grönemeyer Institut in Bochum können unsere Patienten mit einem High-End Gerät der neuesten Generation untersucht werden. Das Volumen CT kann die Herzkranzgefäße in weniger als einer Sekunde gestochen scharf darstellen, Verengungen können quantifiziert bzw. ausgeschlossen werden.  Auch hier setzen wir auf eine schonende Bildgebung zur Vermeidung von Herzkathetern.

Funktionsdiagnostik kardiovaskulärer Erkrankungen

Spektrum der Untersuchungsmethoden

  • EKG in Ruhe und unter Belastung
  • Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung
  • Spiroergometrie zur genaueren Beurteilung der Leistungsfähigkeit (Erstellung von Trainingsplänen), Unterscheidung einer Leistungseinschränkung durch Herz- oder Lungenerkrankung
  • Laufbandanalyse
  • Kipptischuntersuchung zur Abklärung unklarer Bewusstseinsverluste
  • Telekardiologisches Monitoring zur langfristigen Abklärung unklarer Herzrhythmusstörungen (> 4 Wochen Beobachtungszeitraum durch kleine EKG-Karten)
  • Echokardiographie in Ruhe und unter Belastung, Stressechokardiographie
  • Doppler-, Duplexsonographie der peripheren Gefäße einschließlich der hirnversorgenden Gefäße
  • ABI-Messung (zur Erkennung von Durchblutungsstörungen der Beine
  • Schlaf-Apnoe-Screening zur Erkennung schlafbezogener Atmungsstörungen

Intensivmedizin und Chest Pain Unit

Chest-Pain-Unit (Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz)
Im August 2009 wurde die neue Chest-Pain-Unit (CPU) am Standort Philippusstift, im Dezember 2010 im St. Vincenz Krankenhaus,  von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie auditiert und offiziell zertifiziert. Sie ist mit je vier separaten Betten auf der Intensivüberwachungsstation angesiedelt. Die Chest-Pain-Unit ist ein wichtiger Schritt in der Akutversorgung von Patienten, denn auch heute noch ist die Sterblichkeitsrate bei Herzinfarktpatienten groß, so dass die schnelle Diagnose lebenswichtig ist. Die „Chest-Pain-Unit“ ist eine spezielle Überwachungsstation, um gezielt unklare Schmerzen in der Brust abzuklären mit dem Ziel, durch eine entsprechende Logistik ohne Zeitverzögerung die notwendigen weiterführenden Maßnahmen wie z. B. eine Linksherzkatheteruntersuchung durchzuführen oder auch eine rasche Verlagerung der weiteren Behandlung in den ambulanten Sektor zu gewährleisten. Häufig kommt auch die Computertomographie zum Einsatz, um z.B. eine Lungenembolie oder eine Erkrankung der Aorta (z.B. eine Aortendissektion) auszuschließen. Mit der Chest-Pain-Unit an unseren beiden Standorten am St. Vincenz Krankenhaus und am Philippusstift verfügt das Katholische Klinikum Essen über zwei der vier zertifizierten CPU-Standorte in Essen und unterstreicht somit seine wichtige Rolle im Essener Herzinfarktverbund.
Über die "Chest-Pain-Unit" hat das Katholische Klinikum auch einen Videofilm erstellt, den Sie über diese URL:  https://youtu.be/ZEWYqchOw70 sich ansehen können.

Intensivmedizin
Insgesamt 18 intensivmedizinische Betten stehen im Philippusstift, 12 im St. Vincenz-Krankenhaus zur Versorgung von Notfallpatienten zur Verfügung, die auch über den am Krankenhaus stationierten Notarztwagen eingeliefert werden. Diese Patienten werden von einem spezialisierten Ärzteteam versorgt, das in einem 3 Schichtensystem rund um die Uhr arbeitet. Neueste Verfahren zur Unterstützung des Herzkreislaufsystems, zur Beatmung, zur Stabilisierung von Schockpatienten und die sichere Überwachung durch moderne Monitorsysteme erlauben den Intensivmedizinern schnell und zuverlässig auf sämtliche intensivmedizinischen Fälle reagieren zu können. Dabei kommen auch Dialyseersatzverfahren und hochmoderne schonende Beatmungsverfahren zum Einsatz. Die frühe Einbindung der Angehörigen im Sinne der familialen Pflege ermöglicht einen sicheren Übergang in die häusliche Versorgungsstruktur.

Hypertoniezentrum DHL

Seit dem 19. Oktober 2012 ist die von Frau Prof. Dr. med. Birgit Hailer geleitete Klinik von der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL – Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention – als

 
ausgewiesen. Bundesweit sind bisher erst 19 Zentren dieser Art zertifiziert worden.
Zertifizierte Hypertonie-Zentren sind medizinische Einrichtungen (u. a. Praxen und Kliniken), die nachweislich den hohen Qualitätsstandard zur Therapie der Bluthochdrucks einhalten, den die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL anhand von Erkenntnissen aus der hypertensiologischen Wissenschaft und der Versorgungsforschung definiert hat.
Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft zu hoch sind. Mediziner sprechen in diesem Fall von Hypertonie (oder arterieller Hypertonie).
Im Verlauf der Zeit werden durch Bluthochdruck wichtige Organe wie der Herzmuskel, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die peripheren Blutgefäße geschädigt und es kommt dabei häufig zu lebensbedrohliche Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Um dies zu vermeiden ist die effektive Behandlung von Bluthochdruck immens wichtig, damit einer Schädigung der Organe vorgebeugt wird.
Nur wenige Menschen sind über die Erkrankung informiert oder ausreichend medikamentös eingestellt und dass obwohl nahezu die Hälfte der Deutschen an Bluthochdruck leiden, so eine Studie des Robert-Koch-Instituts.
Die Medizinische Klinik II - Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie und Gastroenterologie und das gesamten Team um Frau Prof. Dr. med. Birgit Hailer ist eine extern überprüfte und zertifizierte Anlaufstelle für Menschen mit Bluthochdruck. Es stehen dabei alle innovativen Verfahren zur Diagnostik und Therapie zur Verfügung. Verfahren wie die sog. renale Denervation, eine neue Methode, um durch eine Verödungstherapie innerhalb der Nierenarterien eine verbesserte Einstellung des Blutdrucks mit weniger Medikamenten zu erreichen, kommen in Einzelfällen im Rahmen von Studien zum Einsatz.

Gastroenterologie

In der Gastroenterologie behandeln wir Patienten mit Erkrankungen der Speiseröhre, des Magen- und Darmbereichs sowie der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse. Häufige Krankheiten sind Magen-Darm-Geschwüre einschließlich ihrer Komplikationen, Polypen des Dickdarmes, schwere akute Darminfektionen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die Leberentzündung und Leberzirrhose, die Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Gallensteine. Diese Erkrankungen machen einen großen Teil der Arbeit aus, bei der die klassischen Methoden der Gastroenterologie (Endoskopie, Sonographie, Endosonographie, Funktionsdiagnostik) zum Einsatz kommen.

Zur raschen Abklärung der Beschwerden steht eine modern ausgestattete Endoskopieabteilung zur Verfügung. Die Endoskopie (griechisch-neulateinisch, zusammengesetzt aus „innen“ und „beobachten“) gehört zu den wichtigsten diagnostischen Vorgehensweisen, um das Innere des Körpers zu untersuchen. Aber auch Behandlungen sind hiermit möglich wie zum Beispiel die Entfernung von Darmpolypen zur Krebsvorsorge oder Stillung von Blutungen im Magen-Darmtrakt. Die Untersuchung mit Ultraschall (Sonograhie) stellt die weitere wichtige Methode zur Abklärung von Bauchbeschwerden dar. Wir führen diese Untersuchungstechnik auch als endoskopischen Ultraschall mit extrem hoher Detailauflösung zum Beispiel zur Untersuchung der Bauchspeicheldrüse vom Magen aus durch. Auch der Kontrastmittelverstärkte Ultraschall wird zum Beispiel zur genauen Charakterisierung von Lebertumoren angewandt. Darüber hinaus führen wir auch weitere Untersuchungen zum Beispiel zur Abklärung von Nahrungsmittelunvertäglichkeiten oder Schluckstörungen durch. Einige Untersuchungen erbringen wir auch ambulant auf Zuweisung durch den Hausarzt. Für die Behandlung von Notfallsituationen besteht eine Rufbereitschaft rund um die Uhr.

Die stationäre Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie. Das Bauchzentrum im Philippusstift stellt eine interdisziplinär betreute viszeralmedizinische Station dar. Hier bündeln Internisten und Chirurgen ihre Kompetenzen zur Optimierung der Versorgung der Patienten. Die Patienten werden gemeinsam behandelt, bis sich eine klare Zuordnung zu einer Fachabteilung ergibt. Durch tägliche gemeinsame Visiten und die gemeinsame Befunderhebung durch Internisten und Chirurgen werden schnellere und schlankere Abläufe möglich. Zur optimalen Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie. Zum Beispiel wird in Fallkonferenzen unter Einbeziehung weiterer Kooperationspartner ein individuell optimaler Behandlungsweg erarbeitet.

Gute Bewertung unserer Klinik beim AOK-Krankenhausranking in Essen im Bereich der Therapie mit einem Herzkatheter

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Kontakt

Prof. Dr. med. Birgit Hailer

Tel:  0201 6400 3300 / 3301 / 3050
Fax: 0201 6400 3304 / 3052

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